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    Erfahrungen mit Textbroker

    Von admin | März 24, 2009

    Das Schreiben von bezahlten Auftragstexten ist eine der effektivsten Varianten, Geld im Internet zu verdienen. Wie das genau funktioniert kann hier nachgelesen werden: Texte gegen Bezahlung. Wer sich nicht selbstständig um Aufträge kümmern will, für den kommt ein Vermittler in Frage. Ein solcher ist zum Beispiel Textbroker.de.

    Nach der Anmeldung auf der Seite des Textvermittlers kann jeder Nutzer Kontodaten und andere persönliche Informationen angeben. Auch die eigenen bevorzugten Themen können mitgeteilt werden. Diese Auswahl hat aber keinen Einfluss auf die Texte, die man später schreiben darf. Wer neu bei Textbroker angemeldet ist, der startet automatisch auf Stufe 3. Das ist quasi die zweit-schlechteste oder dritt-beste Ebene. Diese Stufe entscheidet, welche Texte man schreiben darf.

    Jetzt kann der Nutzer aus den vorgegebenen Aufträgen auswählen. Diese können aus verschiedenen thematischen Kategorien stammen. Mit der Stufe 3 darf man allerdings nur Texte aus dieser oder der 2. Ebene wählen. Das bedeutet, dass pro Wort ein geringerer Betrag bezahlt wird, als etwa in Stufe 4 und 5. In Stufe 3 sind das 0,9 Cent pro Wort. 200 Wörter ergeben dann um die 1,80 Euro. Das klingt zunächst nicht viel. Allerdings müssen die Texte, die in den niedrigen Stufen geschrieben werden, nicht die gleiche Komplexität aufweisen, wie ein Stufe 4 Text. Sie sind also auch schneller geschrieben.

    Eine Aufwertung zur Stufe 4 kann erreicht werden, wenn genügend Texte mit 4 gewertet wurden. Die Bewertung übernimmt Textbroker. Zu manchem geschriebenen Text gibt es auch Hinweise, was besser gemacht werden könnte. Doch Texte der Stufe 4 sind, was die Erfahrungen angeht, nicht immer lukrativer. Mancher Stufe-2 Text ist innerhalb von 5 Minuten geschrieben und bring 70 Cent. Die inhaltliche Qualität kann der Stufe angemessen sein. Pro Stunde sind also um die 8 Euro drin, wenn entsprechende Aufträge vorliegen. Ein Stufe 4 Text würde zwar mehr Geld pro Wort bringen, ist aber auch wesentlich umfangreicher zu recherchieren.

    Die Erfahrungen mit Textbroker sind bislang in jeder Hinsicht positiv. Wer gut schreiben kann, der sollte nach wenigen Texten aufgewertet werden und auch Stufe-4 Texte schreiben dürfen. Gerade als Student ist so ein attraktives Nebeneinkommen möglich. 200 Euro im Monat sind mit einer Stunde Arbeit pro Tag zu schaffen. Neben der reinen Schreibarbeit sind auch die Lerneffekte zu berücksichtigen. Wer für Texte recherchiert, der kann sich quasi nebenbei in neue Themen einarbeiten. Gerade im Bereich Versicherung und Selbstständigkeit werden oft Texte gesucht und eine Einarbeitung in diese Themen ist auch andersweitig nützlich.

    Die Arbeit mit Textbroker wird außerdem mit der Zeit immer einacher und schneller von der Hand gehen. Viele Themen werden immer wieder gefragt. Wer einmal eingearbeitet ist, der kann die Texte dann quasi ohne größere Recherche aus dem Gedächtnis schreiben. Die Auszahlung des Guthabens erfolgt natürlich ohne Verzug.

    Themen: Geld im Internet | 47 Kommentare »

    47 Antworten zu “Erfahrungen mit Textbroker”

    1. Frank Sagt:
      Oktober 9th, 2009 at 9:22 pm

      Ich kenne Textbroker bisher nur von der Seite des Auftraggebers her und finde diese Schilderung der Autorenseite sehr spannend. Ich gebe mir Mühe, jeden Text zu bewerten, lege dabei aber bei Texten der Stufe 2 oder 3 nicht den gleichen Maßstab an, wie bei 4 oder 5. Übrigens kommen manche 2er mit einer 4er- oder 5er Qualität, und so mancher 4er hat in der ersten Fassung nicht mal eine 2…

    2. martina Sagt:
      März 1st, 2010 at 10:51 am

      Wir haben eigentlich gute Erfahrungen mir Textbrooker gemacht. Ein Bekannter von uns arbeitet für Textbrooker. Das Geld kommt immer pünktlich und es läuft alles reibungslos ab. Was uns nur stört, man hat kaum eine Chance eine Stufe höher zu kommen.Das fehlt ein wenig. In stufe 2 stehen sehr wenige Aufträge, die zu bearbeiten sind. Aber alles in allem eine reelle Geschichte.

    3. Sylvia Sagt:
      April 21st, 2010 at 9:42 pm

      Warum hat man keine Chance eine Stufe höher zu kommen? Ich bin jezt seit zwei Jahren als Autorin bei Textbroker, habe mittlerweile 960 Artikel geschrieben und jeder davon wird neu bewertet. Zu 90% mit 4 bei mir, wenn ich mal schlampere, dann mit 3, selten auch mal mit 5. Eigentlich lohnen sich in der Zwischenzeit für mich nur noch die Direktaufträge. Da habe ich ein paar spezielle Auftraggeber mit eignene Tarifen gewonnen, ungefähr 600 meiner Texte kommen durch solche Aufträge. So eine Chance hätte ich in meinem Alter (45 jahre) sonst nie mehr bekommen. Einen Studienabschluss habe ich allerdings, aber wer will schon jemanden mit einem Bachelor in Literatur und Geschichte?

    4. admin Sagt:
      April 22nd, 2010 at 8:53 am

      Vielleicht lohnt es sich da, mit dem Betreiber von Textbroker direkt in Kontakt zu treten? Eine Bewerbung als professionelle Autorin quasi. Auch der Bachelor-Abschluss sollte hilfreich sein (vielleicht Zeugnis mitschicken?!). Meiner Meinung nach ist auch die Fächerkombination nicht die schlechteste, wenn es um die Arbeit mit Texten geht.

    5. Mia Sagt:
      April 26th, 2010 at 5:32 pm

      textbroker.de ist der erste Anbieter (gewesen) bei dem man tatsächlich Geld für Texte erhalten hat. Die Honarare sind zwar eher bescheiden aber durchaus in dem Rahmen, den Blogbetreiber auch bezahlen. Der Vorteil für Texter und Auftraggeber liegt sicher darin, dass man nicht lange nach Aufträgen suchen muss. Das Rechtliche ist ebenfalls geregelt und Texter erhalten ihr Geld, Textbroker ist dabei Fair zu Textern und Auftraggebern. Auf dem freien Markt geht so manch ein Texter schon mal leer aus, weil der “Kunde” einfach nicht zahlt. Gute Texter verdienen bei textbroker.de bis zu 1.000 Euro im Monat. Seit April gibt es Konkurrenz für den Markführer. Eine fast exakte Kopie des Text-Dienstes ist content.de Reich kann man bei keinem der beiden werden.

    6. Geld Verdienen als Texter – Textbroker.de Sagt:
      Mai 27th, 2010 at 12:03 am

      [...] ist kostenlos und es gibt im Web auch viele positive Meinungen darüber (siehe 1,2,3). Außerdem erhält man direkte Vergütungen pro Wort und ist nicht auf Werbung und Klicks von [...]

    7. Stefan Sagt:
      Juni 3rd, 2010 at 11:52 am

      Ich denke, wenn genügend Aufträge vorliegen, sind 50,- Euro am Tag zumindest als 5-Sterne-Autor durchaus möglich.

    8. mandy Sagt:
      Juni 22nd, 2010 at 1:30 pm

      Hallo,

      ich bin seit ca. 1 Monat bei textbroker registriert. Meine Einstufung: 3 Sterne
      Zunächst war ich ein wenig über meine Einstufung enttäuscht, da nicht all zu viel pro Text rausspringt. Aber ich fand es akzeptabel und habe angefangen zu schreiben. Anfangs noch voller elan. Meine Texte wurden alle angenommen und mit super bewertet. Mit Textbroker stimmte die Kundenbewertung nicht immer mit ein, da ich teilweise viele Flüchtigkeitsfehler reinhaute. Nach den ersten Texten verging mir ein wenig die Lust, da ich teils mehrere Stunden an einem Aufrag saß ( Recherche ). Heute wurde mein erster Text abgelehnt, was mich ziemlich ärgerte und mich ehrlich gesagt auch ziemlich frustriert. Der Kunde schickte meinen Text zur Bearbeitung zurück, da nach seinen Angaben die Frage: “Für wen eignet sich diese Sportart?” nicht ausgiebig genug beantwortet wurde ( Inhalt des Textes: eine Sportart ). Okay, also recherchierte ich noch einmal kräftig nach und fand auch dieses mal keine bessere Antwort. Für diese Sportart gibt es keine Vorussetzungen, abgesehen von zwei gesunden Beinen etc. Dies fand ich jedoch unnützlich als Information, denn wer erwähnt schon bei einem Reitkurs, dass man Arme benötig? …
      Jedenfalls wurde der Text dann nach unzähliger Arbeit abgelehnt aufgrund Verfehlung des Themas.
      Des Weiteren habe ich schon Aufträge entdeckt mit der Kundenanweisung: Bitte in jedem Wort das Wort “…” verwenden. ( ? )
      Die Anweisungen sind also eher unbrauchbar und teilweise nicht ausführbar.
      Außerdem fällt das Gehalt sehr mickrig aus und ist einfach zu wenig für die dahintersteckende Arbeit des Autors.

      Mit freundlichen Grüßen

    9. Sandra Sagt:
      Juni 22nd, 2010 at 4:51 pm

      Ich habe mich ebenfalls bei Textbroker angemeldet. Die Bewertung von Textbroker finde ich allerdings etwas eigen. Man darf beispielsweise nur “Des Weiteren” und nicht “Weiters” schreiben, wodurch mein Text nur mit 3 Sternen bewertet wurde. Wer bestimmt denn bitte diese Regeln? Ich finde es den Aufwand mittlerweile nicht mehr wert zu recherchieren. Ich habe mir einen anderen Nebenjob gesucht, denn Geld lässt sich bei Textbroker nicht wirklich verdienen.

    10. mandy Sagt:
      Juni 28th, 2010 at 3:25 pm

      Heute hatte ich meinen ersten Streit mit einem Kunden^^ Gestern habe ich einen Auftrag angenommen. Nach genauerem Betrachten konnte ich nichts damit anfangen, aufgrund undeutlicher Kunder-Anweisungen. Heute morgen bekam ich dann eine Nachricht vom Kunden mit der Aufforderung den Text bis heute fertig zu stellen. Ich habe geantwortet, dass die Anweisungen zu knapp waren und ich den Text wieder frei geben werde. Daraufhin erhielt ich eine patzige Antwort… Zitat: “Ja, danke, dass sie den Text dann 2 Tagte lang blockiert haben.” Ich bin ziemlich verärgert und musste mich schon ein wenig zügeln, um den Rausschmiss aus textbroker.de nicht zu gefährden. Eine etwas schnippische Antwort konnte ich mir dennoch nicht verkneifen: “Vielleicht sollten Sie dann einmal drüber nachdenken, genauere Anweisungen zu geben oder den Text besser selbst schreiben ;-)” Naja im Nachhinein bereue ich das etwas und bin gespannt, ob weitere Reaktion folgt vom Kunden oder evtl. textbroker.

    11. Newy Sagt:
      Juli 1st, 2010 at 6:41 pm

      Mit macht das Schreiben bei Textbroker ziemlich viel Spaß. Ich bin noch nicht sehr lange angemeldet, aber schon von 3 auf 4 Sterne aufgestiegen. Dennoch glaube ich, dass man mit dem Texten bei dem Portal nicht wirklich reich werden kann. Den besten Verdienst macht wahrscheinlich Textbroker. Würde mich schon sehr interessieren, was die Auftraggeber für einen Text bezahlen, wenn man selbst gerade mal ein paar Euronen für einen 500 Wörtertext bekommt. Richtig verdienen kann man meiner Meinung nach nur mit Direct-Aufträgen und die bekommt man wahrscheinlich nur mit einer Eintufung von 5 Sternen, die wiederum wohl auch nur mit einer Mindestanzahl an veröffentlichten Texten zu erlangen sind.

      Ärger hatte ich zwar noch keinen, dafür hat mich ein Kunde auf seine Blacklist genommen, weil ich einen Text nach einem Tag wieder zurückgegeben habe. Mein Gott, wie pingelig sind die Herrschaften denn? Habe das Gefühl, als ob die Kunden oft gar nicht wissen, wie wenig “ihre Gesellen” für die mit “super” bewerteten Texte bekommen… Ich wäre für mehr Freiheit bei der Preiswahl und -vorgabe! Wer ist dabei?

    12. Nemea Sagt:
      Juli 13th, 2010 at 4:39 pm

      Den Ärger mit den Kunden kenne ich, obwohl ich noch nicht mal seit einem Monat schreibe. Bisher lief alles klasse, ich hab einige Großtexte bekommen und gut verdient. Allerdings waren die Aufträge teils schwach formuliert, aber teils auch gut, so dass man zum Beispiel die genaue Anzahl wusste, die jedes einzelne Keyword haben sollten. Heute wurde ein Artikel abglehnt. Erst kam er zurück, weil es nicht allgemein genug war, dann wurde er abgelehnt, weil die Keyworddichte nicht erfüllt wurde. Hmmm, im Auftrag stand eine 3-4% Keyworddichte. Ok, bei insgesamt 4 Keywörtern und verlangten 400-500 Wörtern, wären das ca. 20 insgesamt. Aber da der Kunde meinte, die 3-4% gelten pro Keyword, dann frage ich mich, wie ich bei dieser Insgesamtwortzahl 80 Keywörter unterbringen soll, ohne dass sich der Text nicht mehr flüssig liest.
      Und zum Thema bemängelter Ausdruck,Des Weiteren steht z.B. so im Duden, weiters ist umgangssprachlich und würde auch in jeder Deutscharbeit angekreidet werden. Was ich aber nicht verstehe, ist z.B. das ein Satz mit “vor kreativen Ideen sprudeln” kritisiert wird, wenn der Text nicht “hochgestochen” geschrieben werden soll.
      Außerdem stört mich, dass man andere Aufträge nicht ansehen kann, wenn man gerade einen Text in Arbeit hat.

    13. Filosofania Sagt:
      Juli 30th, 2010 at 10:54 pm

      Ich habe mir zuvor den Artikel bei Upload Magazin zum Thema Textbroker durchgelesen und finde es sehr interessant wie unterschiedlich die Höhe des möglichen Umsatzes als “Texter” angegeben wird. Mir scheint, dass man als Deutschsprachige vom Arbeiten auf derlei Plattformen schon leben kann, wenn man z.B. in Thailand oder Indonesien lebt und dort zu hause auf dem Sofa Texte auf der Deutschen Plattform einpflegt. 500-1000 Euro sind dort eine Menge Geld!

    14. Fritz Fleissig Sagt:
      August 7th, 2010 at 4:03 pm

      Textbroker
      Seit nunmehr zwei Jahren habe ich über die Internetplattform Textbroker Kundentexte verfasst und stelle hierzu fest, dass die Kritik an Textbroker in den letzten Jahren ständig gewachsen ist. Ein Grund hierfür ist der Entwicklungsstillstand dieser kleinen Firma. Es hat sich mit den Jahren kaum etwas verändert. Hinzu kommt die recht einfache Klientel der Kunden. Es war schon immer so im Leben, Menschen oder auch Kleinunternehmer mit wenig Erfolg erwarten für ihr weniges Geld mehr als gut situierte Menschen oder Unternehmer. Welcher erfolgreiche Unternehmer würde einen Text für 2-3-oder 4 € schreiben lassen, wenn er damit seinen Umsatz erhöhen möchte, dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Seo- Texte oder andere Texte handelt. Mit einer selbst gefertigten Visitenkarte lässt der Erfolg auch auf sich warten, gegenüber einer Visitenkarte professionell von einer Druckerei gestaltet.
      In meiner Zeit wurden von mir rund 1000 Texte geschrieben. Ich habe die Texte sicherlich nicht geschrieben um damit reich zu werden. Dafür reicht die jämmerliche Bezahlung nicht.
      Ich bin Aussteiger und lebe im sonnigen Ausland. Jeweils vor dem Frühstück habe ich mal den einen oder anderen Text geschrieben. Es war für mich ein Spaßfaktor so wie andere Kreuzworträtsel oder Sudoka lösen. Außerdem hat mich ein interessanter Text auch nicht dümmer gemacht. Was mir jedoch gegen den Strich geht, sind Beurteilungen von Kunden, welche nicht einmal ihr Stichwortverzeichnis fehlerfrei schreiben können. Dieses habe ich auch einigen Kunden mitgeteilt. Die meisten waren nicht begeistert!
      Wenn man dann nach so vielen geschriebenen Texten auf einmal permanent runtergestuft wird, von 4 auf 3 mit fadenscheinigen Bemerkungen, die es nicht lohnt zu lesen, kann es nur daran liegen, dass Textbroker sich auf eine galante Art und Weise von dem Autor trennen will, weil sich vielleicht einige Kunden darüber beschwert haben. Davon ausgehend, dass Textbroker offensichtlich die Rechtschreibung und Grammatik erfunden hat, wirft sich die Frage auf, was machen eigentlich die gut ausgebildeten Journalisten bei Springer und anderen Verlagen? Selbst ein Abi- Wordprogramm verblasst gegen Textbroker. Das muss einfach so hingenommen werden, da sicherlich niemand für einen 4 € Text weder mit Textbroker ein Streitgespräch führt, noch dafür einen Anwalt konsultiert. Der Autor ist immer der Dumme ohne Rechte, was schon beim geschriebenen Text anfängt. Die meisten der für Textbroker schreibenden Schreiberlinge sind sicherlich auch nicht mit Reichtum im Leben überschüttet worden, denn sonst würden viele für derartige Almosen nicht schreiben. Sicherlich vergessen einige auch den steuerlichen Aspekt. Die Schreiberei im Kundenauftrag stellt ein Gewerbe da, welches in jedem Fall dem Finanzamt gemeldet werden muss. Jeder geschriebene Text ist also Umsatz, wofür eine Umsatzsteuer fällig wird. Würde jetzt der Autor als Kosten ein Arbeitszimmer, Computer und Kleinmaterial ansetzen, dann würde das Finanzamt sicherlich fragen:“ Wofür arbeiten Sie eigentlich“. Der Tag hat nur 24 Stunden, selbst in dieser Zeit kann mit Textbroker kein Geld verdient werden. FAZIT: Es lohnt nicht für Textbroker zu schreiben.

      PS. Wer bei Textbroker im Monat 1000,- Euro mit Texten verdient, gehört wahrscheinlich auch zu der Sorte, die in 4 Stunden mit dem Auto nach München fahren (mit dem Mund).
      In der Stufe 4 muss im Durchschnitt bei einer guten Recherche mit einer Stunde pro Text gerechnet werden. Wer das in dreißig Minuten schafft, muss nicht für Textbroker schreiben.

    15. Natascha Sagt:
      August 19th, 2010 at 12:37 pm

      Das mit der USt stimmt nur bedingt. Liegt der Umsatz über 17.500 Euro im Jahr ist eine MwSt zu entrichten, ansonsten nicht. Allerdings stimmt es, wer bei Textbroker und Co angemeldet ist, MUSS ein angemeldetes Gewerbe haben, sonst steht das Finanzamt auf der Matte…

      Interessant so viele Meinungen zu lesen. Bei Textbroker bin ich zwar auch angemeldet, geschrieben habe ich jedoch noch nichts dort. Das liegt vor allem daran, dass ich schon etwas angefressen darüber war, dass jeder die Möglichkeit hat, eine Stufe höher zu rutschen, nur ab Stufe 4 nicht. Das wurde mir direkt bei der Einstufung mittgeteilt. Stufe 5 sei nur für “professionelle Texter”. Ach. Und was bin ich? Amateuridiot? Dann habe ich mir die offenen Aufträge angeschaut und hatte schnell keine Lust mehr. Was verlangen die Leute denn für die paar Kröten? Eigentlich war es so gedacht, dass ich mich mit Textbroker Aufträgen zwischendurch beschäftige, wenn ich mal wieder freie Kapazitäten habe. Dabei dachte ich, an netten, kleinen und harmlosen SEO Texten, die kaum Recherche erfordern. Aber was die Leute da haben wollen ist teilweise schon unverschämt. Ganze Pressemitteilungen für 4 Euro das Stück. Ist ja ganz schön bequem.

      Zeitgleich habe ich mich bei content.de angemeldet und auch dort das gleiche Spiel. Die meisten Aufträge lasse ich links liegen. Manchmal sind ein oder zwei Texte dabei, die es sich aus Prestigegründen lohnt zu erstellen aber im Großen und Ganzen ist das alles ein einziger Witz. Und wie Fritz Fleissig schon festgestellt hat: wer im Monat mit Textbroker oder Content 1000 Euro verdienen kann, ist ein Genie. Würde ich sehr gerne einmal treffen.

      Ach ja, und wenn ich Anweisungen lese, die ungefähr so aussehen: “Wenn falshe Reschtschraibun un Gramatick, dan wird der nich angenomm!” Dann frage ich mich, was ich anstellen soll umd diesen hohen Ansprüchen zu genügen…

      Mein Fazit: wer Spaß daran hat “zwischendurch” ein paar Textchen zu verfassen, der soll es ruhig ausprobieren aber für alle anderen ist es nicht zu empfehlen.

    16. fritz.fleissig Sagt:
      September 17th, 2010 at 11:43 am

      Textbroker muss nicht sein!

      Als einer der ersten Anbieter im Bereich Kundenorientierte Texte arbeitet Textbroker mit freien Schreiberlingen und den einen oder anderen Autor zusammen. Das Prinzip ist einfach: Der Kunde benötigt einen Text, Textbroker stellt den Text auf seine Seite im Internet und der eingetragene Schreiberling oder die Schreiberlinge sehen den Text und können ihn gegen ein üppiges Entgelt von im Schnitt 1 bis 5 Euro schreiben.
      Die Frage ist: Welcher qualifizierte Autor schreibt für diese Almosen???
      Kaum jemand wenn man bedenkt, dass ein guter Autor pro geschriebener DIN A4 Seite rund 200 Euro kassiert. Da Textbroker offensichtlich einen erfolgreichen Hypnosekursus absolviert hat, verfügt diese kleine Firma nach eigenen Angaben über 19.000 Autoren. Wahrscheinlich handelt es sich mehr um die Einwohnerzahl des Ortes.
      Die Schreibarie läuft folgendermaßen ab: Der Schreiberling profiliert sich in einem System von 2 bis 5 mit unterschiedlicher Bezahlung pro Wort. Nimmt der Kunde den Text an, so hat der Schreiberling bei 300 Wörtern in Stufe 4 schlappe 3,60 € verdient.
      Die Kunden, welche zum Teil nicht einmal ihre Textstichworte richtig schreiben können, bewerten anschließend den Text des Schreiberlings. Es ist gut möglich, dass der Schreiberling eine sehr gute Bewertung von den Textbroker- Kunden erhält, was jedoch keine Relevanz besitzt.
      Erst im Anschluss kommen die Götter von Textbroker und bewerten die Texte, immer 5 an der Zahl. Mit fadenscheinigen nicht nachprüfbaren Kommentaren entscheiden diese Leute bei Textbroker ob der oder die Texte auf der Stufe 4 bleiben oder auf Stufe 3 runtergestuft werden. Wohlgemerkt, der Text ist längst beim Kunden und tummelt sich wahrscheinlich schon auf irgendeiner Webside. Als Berufsbezeichnung kommt für die schlauen Leute von Textbroker nur:“ Genie“ in Frage. Verwunderlich an der Sache ist nur, warum ein Genie in einer so kleinen Firma arbeitet, für wahrscheinlich viel weniger Gehalt, als er im endeffekt wirklich wert ist. Betrachtet man dieses Firmchen über 2,5 Jahre im Internet, stellt man folgendes fest: Am Anfang nicht eine kritische Bewertung von den Schreiberlingen, die dort ihr Glück versucht haben. Schaut man sich jetzt einmal die Plattform im Internet über Textbroker an, so findet man schlechte Bewertungen ohne Ende. Es ist kein Zufall, den ein gutes Zitat sagt:“ Wenn Du etwas so machst, wie Du es seit 10 Jahren gemacht hast, dann sind die Chancen groß, dass Du es falsch machst“.
      Man kann es auch nicht übersehen, denn die rund 600 bis 800 Texte auf der Textbroker- Seite werden immer uninteressanter und lohnen für einen Euro nicht zu schreiben. Selbst die besseren Texte mit einer Vergütung von 4,20 bis im Schnitt 4,80 langweilen sich teilweise zu Tode, weil es offensichtlich nicht genug gute Schreiberlinge dafür gibt. Kein Wunder !
      Bei 19.000 „Autoren“ und rund 800 Texten dürfte ja theoretisch ab spätestens Mittag kein Text mehr vorhanden sein. Leider ist das Gegenteil der Fall. Von schlauen Autoren oder besseren Schreiberlingen trennt man sich schnell, wenn diese das System erkannt haben und aufmucken. Man stuft sie einfach runter auf 3. Das ist dann so wie abwarten auf dem Rangierbahnhof. Wer noch ein Bisschen:“ Arsch in der Hose“ hat, der lässt sich das nicht lange gefallen. Ich lebe als Aussteiger im Ausland und habe nur aus Spaß immerhin rund 1100 Texte für Textbroker geschrieben, um das hier alles beurteilen zu können. Offensichtlich scheint die Liquidation auch nicht zum Besten zu stehen, denn ein lächerlicher Abschlussbetrag von 50 € kann mir erst zur nächsten Auszahlung am 05. des folgenden Monats überwiesen werden. Wer gibt sich schon so eine Blöße?
      Allerdings muss auch gesagt werden, dass die monatlichen Zahlungen der Vergangenheit immer pünktlich und korrekt waren. Es ist schade, wie sich eine Firma mit den falschen Leuten so den Ast absägen kann. Aber wie soll es anders gehen, wenn der Kopf auch nicht klüger ist. Wie sagt ein Spruch:“ Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“.
      Fazit: Textbroker lohnt nicht! Dennoch sollte Textbroker der Mut nicht verlassen. Im Bereich der Texte werden auf fast allen Fernsehkanälen derzeit superschlaue Fragen gesucht, nach dem Motto: Was ist der Eifelturm? A) Ein Turm, B) Eine Brücke oder: Wo wollen die Kandidaten hin? A) Auf den Mond, B) in die Charts. Vielleicht liegt ja hier das Profil von Textbroker!
      Fritz Fleissig

    17. Maria Sagt:
      September 23rd, 2010 at 8:28 pm

      Ich bin seit zwei Tagen bei textbroker angemeldet und muss Obigem widersprechen, dass jeder neue Autor 3 Sterne erhält. Ich habe für meinen Mustertext 4 Sterne erhalten. Habe heute einen Text für einen Kunden in der Kategorie 4 Sterne geschrieben. Es war kaum Recherche notwendig, ging schnell von der Hand und es hat Spaß gemacht.

    18. Maria Sagt:
      Oktober 9th, 2010 at 10:57 pm

      Ich möchte meinem obigen Beitrag insofern widersprechen, dass Textbroker im Vergleich zu bspw. content.de absoluter Mist ist.
      Wer eine faire Bezahlung, qualitativ hochwertige Aufträge, eine sehr benutzerfreundliche Seite und eine kompetente, freundliche Betreuung haben möchte, meldet sich bei content.de an. …auf keinen Fall bei textbroker!!!
      Ich teste jetzt seit ein paar Wochen beide Plattformen und schreibe nur noch für content.
      :-)

    19. Markus Sagt:
      November 18th, 2010 at 9:43 pm

      Das Problem bei Textbroker ist vor allen Dingen der Korrekturaufwand und die Zuverlässigkeit.

      Klappt es am Anfang mit einem Texter noch ganz gut, hat dieser irgendwann “die Schnauze voll” immer und immer wieder in ein und dem selben Themengebiet zu Texten.

      Wenn ich als Auftraggeber aber nun eben 1000 neue Produktbeschreibungen brauche und dies dem Texter so auch kommuniziere und er diesen Auftrag als DirectOder zu einem vernünftigen Preis bekommt, erwarte ich einfach, dass der Auftrag ausgeführt wird.

      Durch die einfache und anonyme Auftragsabwicklung bei Textbroker kommen einfach viele freie Texter die sich “nur mal eben so” ein paar 100 Euro pro Monat dazuverdienen wollen einfach in Versuchung Aufträge anzunehmen die sie einfach zetlich nicht ein- geschweige denn durchhalten können.

      Auch bei anderen Textbörsen wie content.de ist hier keine BEsserung in Sicht. Wenn man Glück hat, erwischt man 2-3 gute Texter die auch langfristige Arbeitsbeziehungen anstreben, aber in der Regel geht das Suchen nach 2-3 Mnaten wieder von vorne los …

    20. Akif Sagt:
      Dezember 24th, 2010 at 11:46 pm

      einfach viele freie Texter die sich “nur mal eben so” ein paar 100 Euro pro Monat dazuverdienen wollen einfach in Versuchung Aufträge anzunehmen die sie einfach zetlich nicht ein- geschweige denn durchhalten können.ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“.
      Fazit: Textbroker lohnt nicht! Dennoch sollte Textbroker der Mut nicht verlassen. Im Bereich der Texte werden auf fast allen Fernsehkanälen derzeit superschlaue Fragen gesucht

    21. Yves Sagt:
      Januar 29th, 2011 at 6:32 pm

      also ich habe bisher nicht so gute erfahrungen mit textbroker gemacht, ich hatte mir 1-2 probetexte schicken lassen und die waren vollgestopft mit lückenfüllern die den text unnötig aufblähen.
      meiner meinung nach soll damit die gesamtwortanzahl unnatürlih in die höhe getrieben werden um mehr geld zu verdienen – das kann natürlich auch am autor des tetes gelegen haben, aber trotzdem eine nicht so gute erfahrung für mich.

    22. Ralf Sagt:
      Januar 30th, 2011 at 1:02 pm

      Hat jemand ‘ne Ahnung, wie man mit einem Autoren bei textbroker.de in Kontakt kommen kann? Scheinbar liest textbroker.de die privaten Nachrichten an die Autoren, da die direkte Anfrage nach einem E-Mailkontakt an einen Autoren von Textbroker blockiert wird. Ziel ist, einen Autoren für eine selbständige Arbeit zu gewinnen, ohne daß man jedesmal einen gesonderten Auftrag erteilen muß.

    23. Kritker Sagt:
      März 7th, 2011 at 11:51 pm

      Das die Arbeit als Autor über Textbroker eine Gewerbeanmeldung voraussetzt, ist schlichtweg falsch und riesen Unsinn. Sowas hier zu verbreiten, nun ja..

      Ich bin als Autor offiziell als Freiberufler gemeldet,ein Gewerbe muss nicht sein, punkt.

    24. jay Sagt:
      März 9th, 2011 at 12:08 am

      ich finde mein recht auf Datenschutz bei textbroker verletzt, da private Nachrichten vom systembetreiber mitgelesen werden!
      wer ist bei textbroker eigentlich Ansprechpartner, wenn sich rausstellt das es sich bei den Texten um Plagiate handelt?

    25. textblicke Sagt:
      März 23rd, 2011 at 12:20 pm

      Wie wäre es, wenn die unzufriedenen Kunden von solchen Content-Klitschen, in denen sich nun einmal hauptsächlich Sekretärinnen und Studenten rumtreiben, einmal richtig Geld investierten und von vornherein einen professionellen Texter buchten?
      Jaha, wir wollen mehr als 2 Euro pro Text, aber dafür schreiben wir eben auch (SEO-)Texte, die von Menschen lesbar sind, können bei der Konzeption einer Webseite helfen oder Vorschläge machen und vor allem haben wir unser Handwerk gelernt.
      Wer billig kauft, kauft eben zweimal, das gilt auch im Textbereich.

    26. Falschaussage Sagt:
      April 4th, 2011 at 3:14 pm

      @Kritiker: bitte erkundige dich über die Voraussetzungen für die freiberufliche/selbstständige Tätigkeit, denn anscheinend bist du sehr stark fehlinformiert worden, was rechtliche Konsequenzen mit sich ziehen kann; die freiberufliche Tätigkeit hört mit dem Erstellen gewerblicher Texte auf. Hierzu zählen vor allem sämtliche Texte, für die Auswirkung eines Unternehmens (PR) sowie alles, was mit SEO (Suchmaschinenoptimierung) zu tun hat. Alles trifft auf Textbroker zu. Ergo: du bist selbstständig und NICHT freiberuflich und MUSST ein Gewerbe angemeldet haben.

    27. nebenfluss Sagt:
      April 14th, 2011 at 7:18 pm

      Gibt es hier eigentlich jemanden, der 5 Sterne bei Textbroker hat?

      Ich habe einige redaktionelle Erfahrung und erwäge, für Textbroker zu schreiben, habe aber anhand der Vergütungstabelle erkannt, dass ernsthaft Geld verdienen nur mit 5 Sternen möglich ist. In den FAQ heißt es, man müsse fünf bis zehn Texte schreiben und dabei durchgängig mindestens vier Sterne erlangen. Ist daa der Fall, darf man sich gerne beim Support(!) erkundigen, ob eine 5-Sterne-Einstufunbg möglich ist. Allerdings liegt das Honorar/Wort bei 4 Sternen bei 1,20 Cent, bei 5 Sternen bei 4 Cent – das ist ca. Faktor 3,5. Ist das vielleicht nur eine Masche, um Autoren, die für einen Hungerlohn schreiben, ständig mit der Aussicht zur Leistung anzuspornen, sie könnten ja “irgendwann doch noch” hochgestuft werden und endlich Geld verdienen?

      Wenn es stimmt (wie hier zu lesen), dass die “Meinung” von Textbroker wichtiger ist als die Bewertung des Kunden, ist das hochgradig unseriös. Da braucht man dem Autor doch nur immer mal wieder drei Sterne in seine Serie zu hauen und schon kann der Support seine Standard-Ablehnung mit Verweis auf die FAQ verschicken.

    28. Katharina Sagt:
      April 18th, 2011 at 9:19 am

      @ralf und jay: Selbstverständlich werden private Nachrichten vom Systembetreiber mitgelesen, denn sowohl bei textbroker als auch bei content.de steht in den AGB, dass das Umgehen des Systems, das Abwerben von Auftraggeber oder Texter (egal wie rum) verboten ist. (Den AGB habt Ihr bei der Anmeldung zugestimmt) Die privaten Nachrichten sind beinahe die einzige Möglichkeit, einen “außerhäuslichen” Kontakt zu vereinbaren – und dem schieben die Agenturen den Riegel vor. Denn, nicht vergessen: es sind Textagenturen, keine “Partner”vermittlungen.
      Ich selber bin Autorin bei content.de und würde solch einem Angebot außerhalb der Plattform nicht zustimmen. Ich will jetzt hier nicht als Moralapostel erscheinen, von wegen ich habe den AGB zugestimmt usw. – jeder muss mit sich selber ausmachen, ob er vereinbarte Regeln einhält oder nicht, aber was für mich als Texterin wichtig ist, ist das Wissen um zuverlässige Bezahlung und einen zuverlässigen Ansprechpartner. Diese Sicherheit erhalte ich nur über content.de. Weiß ich denn, ob ein Auftraggeber “da draußen” meine Texte auch wirklich bezahlt?!

      @Markus: (Zitat)
      “Wenn ich als Auftraggeber aber nun eben 1000 neue Produktbeschreibungen brauche und dies dem Texter so auch kommuniziere und er diesen Auftrag als DirectOder zu einem vernünftigen Preis bekommt, erwarte ich einfach, dass der Auftrag ausgeführt wird.”
      SEO-optimierte Produktbeschreibungen mit unique content gehören zu meinen größten Stärken. Kontaktiere mich doch einfach über content.de ;-)

      Als 5-Sterne-Autorin bei content.de garantiere ich euch, dass ich eure Discount-Texte von textbroker wieder in Ordnung bringe. Zuverlässig, pünktlich und immer unique. ;-)
      Beste Grüße
      Katharina

    29. Philipp Sagt:
      Mai 5th, 2011 at 12:47 pm

      Hallo zusammen,

      meine Wenigkeit war zwei Monate bei Textbroker angemeldet. Eingangs mit 4 Sternen eingestuft, ging es schnell auf drei Sterne hinab.
      Mittlerweile bin ich auch wieder raus. Pickeljünglinge, die ein paar Google Funktionen entdeckt haben, schiessen derweil ja wie Niks aus dem Boden.
      Da im Grunde viele Punkte hinsichtlich der Bewertung von Textbroker schon genannt wurden möchte ich nur Eines noch anfügen.
      Wenn sich zukünftig Niemand mehr die Frage stellt, WO WELCHE Informationen/Texte von WEM zu finden sind, sei es bei Urlaubs/Produkt/Penisbeschreibungen, sondern nur noch WO find ich das was ich suche, empfehle ich einen stabilen Spaten zum Eingraben von sich selbst.

    30. Armer Deutscher Sagt:
      Mai 27th, 2011 at 4:39 pm

      Was verbirgt sich hinter Content.de & Co.

      Viele Jahre bewege ich mich schon im Internet und habe so einige mehr oder weniger dubiose Firmen einem Test unterzogen. Die Bandbreite reicht von der African- Connection über Geldwäsche- Unternehmen bis hin zu den Content- Vermittlungsfirmen. Vor rund 3- 4 Jahren startete als erstes Unternehmen eine Firma mit dem Namen:“ Textbroker“. Inzwischen schießen diese Textvermittlungsunternehmen wie die Pilze aus dem Boden.
      Wenn diese Firmen auch nicht gerade in ihrer Leistungsbilanz für Glanz sorgen, in der Aussage ihrer Werbung gehören alle zu den ganz Großen, egal ob es sich dabei um Textbroker mit 19.000 Textern nach eigenen Angaben handelt, oder die Firma „Suite 101“ mit weltweiten Fialen. Auch die seit rund einem Jahr bestehende Firma „Content.de“ gehört ebenso zu den angeblichen Großunternehmen mit Sales Manager, Art Director, Vorständen und sonstigen Mitarbeitern mit einem wohlklingenden Titel. Bedenkt man einmal, das ein neues Unternehmen im Schnitt 3- 5 Jahre benötigt, um sich am Markt fest zu etablieren, so ist es schon verwunderlich wie in so kurzer Zeit so wichtige Leute entstehen. In der freien Wirtschaft verdienen derart profilierte Mitarbeiter viel Geld. Man muss nicht unbedingt Einstein heißen, um festzustellen, dass bei einer zum Teil mageren Textstellung von 20 – 60 Texten auf der Seite von Content.de, der Reichtum zum Unterhalt guter Mitarbeiter nicht nur annähernd reichen kann. Auch hier wird mit einigen tausend freien Schreiberlingen geworben.
      Ich kann sie nicht Autor nennen, da kaum ein Autor einen Text für 1- 5 Euro schreiben würde.
      Vielleicht ein Student, der mit 100 bis 200 Euro im Monat zufrieden ist.
      Wie soll das gehen?
      Content wirbt mit täglicher Auszahlung ab 10 €. Geht man nur einmal von 100 Schreiberlingen aus, so würde bei der zum Teil kläglichen Ausbeute von 20 bis 80 Texten nicht einmal jeder auch nur einen einzigen Text bekommen. Wem hilft es, wenn der notbedürftige Schreiberling mindestens 3 Tage für die 10 € benötigt und dann noch einmal 2-3 Tage auf die Kontogutschrift wartet???? Es wurde schon viel negatives, aber auch positives über derartige Firmen geschrieben. Positiv meist, wenn es sich um Neueinsteiger handelt, die meinen, sie müssten nach 3 Monaten und 5 geschriebenen Texten eine Bewertung abgeben.
      Hier liegt genau der Mengenschlüssel! Vielleicht tragen sich bei der einen oder anderen Textfirma über mehrere Jahre viele Schreiberlinge ein, aber nicht wieder aus. Spätestens nach ein paar Monaten haben die meisten begriffen, hier wird man nur ausgesaugt. Ich habe auch schon von vierstelligen Beträgen im Monat gelesen. Diese Leute werden wahrscheinlich daheim auch „Turbo-Toni“ genannt. Wer so gut ist, der kann mit Sicherheit woanders das Dreifache verdienen. Das gleiche gilt auch für die Mitarbeiter solcher Textfirmen.

      Was sind das für „Unternehmer“ die so eine Online- Firma gründen?
      Sicherlich keine Kapazitäten, denen man in der freien Wirtschaft hinterher läuft. Es handelt sich in den meisten Fällen um ein Struktur- Vertrieb oder Netzwerk.
      Tritt man diesen Leuten einmal intelligent auf die Füße, erkennt man schnell ihre Leistungsgrenze. Hieran lässt sich schon ersehen, dass die Gründung einer Textvermittlung nicht unbedingt des Geistes Leuchte sein muss. Der richtige Surfer, ein guter Programmierer und der Rest sind Programme. Warum sollte ein Diplom- Volkswirt einer Bank eine Content- Firma gründen. Vielleicht weil er nicht zur erfolgreichsten Garnitur in der Bank gehörte, oder weil er nicht unbedingt mit Intelligenz, aber mit einer gewissen Bauernschläue erkannt hat, dass bei täglich 44.000000 Menschen, welche sich mit einem Alter über 14 Jahre täglich im Internet bewegen, immer genug erbärmliche Kreaturen dabei sind. Teilweise Menschen aus ärmlichen Verhältnissen die sich daheim im Internet ein paar Euro dazuverdienen wollen oder müssen. Dabei kann ja nun von Verdienst überhaupt keine Rede sein, wenn man einmal die Turbo- Typen ausgrenzt.
      Wie stehen die Firmen wie Content & Co zu ihren Schreiberlingen?
      Die Antwort ist mit einem bekannten Zitat schnell gegeben: „Friss oder stirb“.
      Nicht anders ist es auch bei Content.de. Der Kunde ist auch für einen Popans- Text von einem Euro König. Witzig ist auch der Slogan:“ Wir unterstützen unsere Schreiberlinge kompetent in allen Fragen“. Wer mit einer schlauen Frage den Kunden oder Content verärgert, wird sich dort nicht lange wohl fühlen. Hier sollen keine Fragen gestellt werden, sondern es soll nur abgeliefert werden. Wie bei der Versicherung. Der neue Mitarbeiter bekommt in den ersten drei Monaten ein Fixum und versucht sein Glück in der Familie, Freunden und Bekannten. Sind diese mit einem 5 bis 10 Jahre dauernden Vertrag unter Dach und Fach, kommt von dem neuen Mitarbeiter nichts mehr und er wird entlassen.
      Warum gibt es bei Firmen wie Content.de keine Verträge. Ganz einfach, man will sich mit Schreiberlingen, welche sich im Laufe der Zeit schlau gemacht haben, nicht lange abgeben, denn es warten immer wieder neue Schreiberlinge, die ihr Glück versuchen wollen. Das ist „Internet“. Zudem fehlt in Regel dem leitenden Personal auch ein gewisses Charisma im Umgang mit Menschen, dafür ist der Altersdurchschnitt auch zu jung. Ältere erfolgreiche gestandene Unternehmer geben sich kaum die Blöße im Internet.
      Ich kann nicht erwarten, dass mir jeder Neuling in diesem Gewerbe zustimmt, aber irgendwann kommt auch er dahinter. Hoffentlich ist es dann für einen lukrativen Job nicht zu spät. Das auch der Kunde vor den Content- Schreiberlingen keine Achtung hat, ist logisch, denn für viele Kunden gehören Schreiberlinge die für einen Bettellohn schreiben nicht gerade zu einer erfolgsgewohnten Klientel. Allerdings wird hier auch auf Seiten der Kunden vom eigenen Elend abgelenkt, da es sich vielfach um kleine Gewerbetreibende handelt, die selbst schon ihr Leben lang am Rande der Gesellschaft erfolglos mitlaufen. Welcher Unternehmer lässt schon für 3 oder 4 Euro einen Text schreiben, mit dem er sein Unternehmen auf die Überholspur führen will? Ich kenne keinen! Qualität hat seinen Preis und ist kaum im Sonderangebot erhältlich. Auch bei Content & Co sollte die Devise lauten: „Vorbeugen ist besser als heilen“.

      Erwin Clever

    31. Andrea Sagt:
      Mai 27th, 2011 at 7:44 pm

      Hallo zusammen,

      ich bin mit Mitte 40 bereits 6 Jahre voll erwerbsunfähig. Die Kinder sind erwachsen und ich schreibe sehr gerne. Für ein Buch, dass ich schrieb habe ich 12 verschiedene Autorenverträge zur Unterschrift liegen. Darum möchte ich behaupten, dass ich die deutsche Sprache beherrsche.
      Trotz aller Aufmerksamkeit unterlief mir in den letzten 2 Wochen, seit ich bei Textbroker schreibe, der eine oder andere Flüchtigkeitsfehler.
      Wenn ich dann nicht hochgestuft werde, ist das für mich ok.
      Ich schreibe um mich zu beschäftigen und freue mich, wenn ich mir damit ein paar Euro dazu verdienen kann.
      Daher habe ich persönlich kein Problem mit der Bezahlung.
      Wer indes mehr verdienen möchte, ist hier oder bei content wahrscheinlich falsch.
      Jeder weiß doch, auf was er sich einlässt und kann seinen Account löschen.

      Bezüglich der Gewerbeanmeldung werde ich mich nochmal informieren.
      Dann bin ich auf der sicheren Seite.

    32. Lotte Sagt:
      Juli 12th, 2011 at 2:01 pm

      Heute habe ich bei Textbroker.de meinen Einstufungstext eingestellt (eine DinA4 Seite). Sekunden später war die Bewertung da: 2! Das kann nicht sein, ich habe Sprachen studiert und nehme für mich in Anspruch, mit der deutschen Sprache sehr gut umgehen zu können.
      Beim Sichten der Aufträge (es waren übrigens so gut wie keine da) wurde mir dann klar, dass ich da wohl auf den Arm genommen werde.
      Ich werde mir einen anderen Schreib-Job suchen, und mich bei Textbroker.de abmelden.

    33. Nela Sagt:
      Juli 28th, 2011 at 1:52 pm

      Ich bin seit zwei Monaten bei textbroker.de und habe schon über 30 Texte veröffentlicht. Seit meinen Anfängen immer Stufe 4 gewesen, nun habe ich neue Bewertungen bekommen und bin auf Stufe 3 abgestuft worden. Gut, wären mir Flüchtigkeitsfehler unterlaufen, okay, aber die Bemerkungen bezüglich Grammatik und Ausdruck fand ich ziemlich dahergeholt. Immerhin erwartet man bei Stufe 4 doch auch den enstprechenden Stil. Aber anscheinend haben wir es bei Textbroker mit den ungekrönten Königen des kreativen Schreibens zu tun… Ich werde künftig meine Zeit in andere Projekte stecken, aus folgenden Gründen:
      1) Die Auswahl der Aufträge lässt zu wünschen übrig.
      2) Die Auftragsbeschreibungen teilweise noch mehr. Einen Kunden habe ich angeschrieben, weil ich eine Frage hatte und bekam eine patzige Antwort: “Wenn ich zu dumm wäre, die Anweisungen zu verstehen, sollte ich einen anderen beruf machen.” Das muss man sich nicht geben, wenn man für ein paar Euros arbeiten soll.
      3) Die Keywordvorgaben sind utopisch! Ich kenne mich gut im SEO aus, aber was manche Kunden da an keyworddichte verlangen, greenzt schon an den Zwang unbedingt von Google registriert zu werden. Gute Texte schreibt man damit nicht.
      4) Die Bewertungskriterien wirken willkürlich und lassen mich am Duden und meinen Schreibfähigkeiten zweifeln.

      Ich habe Textbroker getestet und bin nicht sonderlich zufrieden. Vielleicht schau ich ab und an mal vorbei, aber auf Dauer lohnt sich das definitiv nicht!

    34. Rewin Sagt:
      Oktober 4th, 2011 at 12:30 pm

      Das TB-Team ist fachlich wahrhaftlig nicht sehr auf der Höhe. Möchtegern-Redakteure, die als Quereinsteiger anderen das Geld aus der Tasche ziehen wollen.
      Habe auch schon für TB gearbeitet, nun habe ich zum Glück bessere Kunden. Die Bewertung folgt keiner Logik, sondern nur dem Zweck, allzu kritische Autoren mundtot zu machen.
      Alle Mails werden mitgelesen, Stasimethoden ohne mit der Wimper zu zucken.
      Kunden sind meist unterbelichtete Shopbetreiber, die kein Geld für Content ausgeben wollen, den Mund aber ziemlich voll nehmen. Habe mir auch schon unverschämte Kundenkommentare anhören müssen. Und, wie schon erwähnt, sie selbst sind nicht fähig, ihre Anweisungen fehlerfrei zu formulieren.
      Wer sich dann bei TB über einen Kunden beklagt,riskiert die Abstufung.Die Kunden selbst werden immer dreister in ihren Forderungen, unterstützt vom Klasse-TB-Team, das zusammenhält wie Pech und Schwefel.
      neuerdings werben sie mit einem Autor, der angeblich 5000,- Euro monatl. verdient.
      Habe einige seiner Texte gelesen, die sind auf anderen Plattformen leicht zu finden. Der Stil ist eher mäßig. Armer Gesell, kann man da nur sagen. Wie viele Nächte schon schreibt der Texte im Phraseneditor? Wenn ich solche Zahlen veröffentliche, ist das eher ein Armutszeugnis als ein Eigenlob. Eben ein Eigentor, sowohl für TB als auch den betreffenden Autor.
      Tja, moderne Sklaverei im ganz großen Stil, hier verdient nur einer, und das ist TB.

    35. aval63 Sagt:
      Oktober 20th, 2011 at 12:08 am

      Rewins Schilderung kann ich nicht bestätigen. Die Bewertungen von TB orientieren sich stark an Rechtschreibfehlern und es ist nicht ungewöhnlich, dass Autoren nach anderen Gründen für eine Abwertung suchen.

      TB kontrolliert, dass über das interne Nachrichtensystem keine Kontaktdaten ausgetauscht werden. Das steht auch in den AGBs drin. Offenbar ist das mit “Stasi-Methoden” gemeint.

      Richtig ist allerdings, dass TB sich standhaft weigert, die Vergütung nach Jahren endlich mal anzuheben.

      Richtig ist auch, dass bei der Bewertung nahezu ausschließlich die Fehlerquote eine Rolle spielt. Mir sind letztlich einige Texte der 5-Sterne Kategorie anderer Autoren untergekommen, die einfach nur schrecklich waren. Ich bin selbst 5 Sterne Autor und verstehe seitdem besser, warum kaum Aufträge in dieser Kategorie vorhanden sind. Was dort als “professionelle Qualität” angeboten wird ist teilweise Müll, der allerdings durch mehrere Rechtschreibprüfungen geschickt wurde.

    36. Jannes Sagt:
      März 20th, 2012 at 12:09 am

      Textbroker kontrolliert, dass keine Kontaktdaten ausgetauscht werden.

      Nicht nur das:
      Textbroker (Sario Marketing) kontrolliert und liest jede einzelne Nachricht und gibt diese dann frei.

      D.h. wenn jemand schreibt “Viele Grüße Jannes Seberin”, dann machen die daraus “Viele Grüße Jannes”, ohne dass man selbst weiss, dass jemand anders Nachrichten verfälscht.

      Es sind unglaubliche Stasimethoden, fast zum “Aus den Wolken fallen”.

    37. Renate Sagt:
      April 4th, 2012 at 2:06 am

      Ich bin seit gestern bei TB und muß sagen, wenn ich lese für Hausfrauen und Rentner u.s.w. frage ich mich wie das gehen soll.Ich habe Stufe 2 und es war sehr wenig was angeboten wurde. Zum Beispiel Unterschiedliche Preise Von Staubsaugerbeutel 300W? Was soll eine Hausfrau da schreiben!Man muß kein Profi sein, “Hallo” Riesterrente 350-400W. Ich bin kein Banker und man darf nicht erkennen das man sich im Netz informiert hat.Man muß kein Profi sein aha. Die wenigen Möglichkeiten und für alles am besten ein Fachidiot sein. Ich weiß nicht ob TB seiner Webseite wirklich gerecht wird. Kein Profi! für jedermann! Ich finde es traurig das es so wenig korrekte Anbieter im Web gibt. Einfach nur traurig.

    38. lucy Sagt:
      April 16th, 2012 at 7:28 pm

      Hi, ich habe heute zum ersten mal von solchen Internetportalen gelesen. Ich finde toll, dass es so etwas gibt. Aber muss ich das Anmelden? Oder gilt das als Minijob den man nicht in der Lohnsteuerkarte angeben muss? Will keinen Ärger hinterher bekommen wegen Steuerhinterziehung oder so.

      Danke!

    39. Hans Ehrlich Sagt:
      Mai 20th, 2012 at 7:45 pm

      Hallo, mal wirklich Klartext gesprochen:

      Das, was Textbroker hier mit seinem Internet-Unternehmen macht, ist Ausbeutung im ganz großen und vor allem hinterlistigen Stil! Nach außen hin wird so getan, als könnte man durch dieses Unternehmen eine faire Bezahlung bekommen und auch fair behandelt werden, hinterrücks betreibt diese Unternehmen aber eine gnadenlos fiese und ausschließlich auf die eigene Gewinnmaximierung hin ausgerichtete Geschäftspolitik. Ich habe selten in meinem Leben bisher solch eine krasse Doppelmoral erlebt, die so heftig in Ausbeutung kulminierte.
      Kein Witz: Selbst einen absoluten Hungerlohn bekommende Chinesen verdienen inzwischen mehr Geld, als man dies bei Textbroker tut!

      Armes Deutschland!

    40. Smoker Sagt:
      Juli 11th, 2012 at 7:33 am

      Bin jetzt seit 1 Jahr bei Textbroker und wollte auch mal meinen Senf dazu geben.-

      Dass man bei Textbroker locker 200 Euro im Monat verdienen kann halte ich für übertrieben, da die Auftragssituation wie auch die Bezahlung eher dürftig ist.

      Die Kundschaft ist teilweise unverschämt, da man hier und da schon mal einen drübergewatscht bekommt, die Bewertung von TB scheint teilweise geringschätzend mit einer etwas eigenen Interpretation von Rechtschreibung.

      Man kann natürlich mit DO´s mehr verdienen, aber auch nur wenn man welche bekommt. Wurde auch diesbezüglich schon von manch Kunden belogen die mir zusicherten DO´s zu geben, was dann nicht geschah.

      Ertragskiller sind bei der Kundschaft ebenfalls vertreten – zuletzt wurde noch einer meiner Aufträge über 1000 Wörter abgelehnt was heißt 1 Tag Arbeit für die Katz.

      Dann gibt es noch die Auftragsleichen wo die Auftragsbeschreibung teilweise mehr Wörter enthält als der Auftrag selbst, die Autoren aber gezwungen sind diese Aufträge zu bearbeiten, da wohl teilweise auch durch schlechtes Management kaum Aufträge reinkommen.

      Klingt insgesamt vieleicht etwas hart, sind aber nun mal meine Erfahrungen.

    41. bemago Sagt:
      Juli 14th, 2012 at 7:55 pm

      Die reinste Ausbeute an intellektueller Arbeitskraft!

      Ein angemessenes Honorar ist da Fehl am Platz. In den 90ern wurden ca. 60 Euro pro Seite im Journalismus verdient. Nun ja, das muss man nicht unbedingt zum Maßstab nehmen… Allerdings: Im Vergleich zum Honorar bei Textbroker verdient jede Putzfrau mehr pro Stunde, wenn man bedenkt, dass eine gut recherchierte und geschriebene DIN A4-Seite mindestens 2-3 Stunden an Arbeitszeit in Anspruch nimmt – dies bei einer Bezahlung von, in diesem Fall, höchstens 6 Euro.

      Um ein höheres Honorar zu bekommen, braucht man entweder persönliche Beziehungen, Glück oder – Gottes Hilfe…

      Fazit: Nicht zu empfehlen für diejenigen, die für ihre intellektuelle Leistung angemessen bezahlt werden wollen!

    42. Clemen Sagt:
      August 11th, 2012 at 5:36 pm

      Ja, fair bezahlt ist sicher anders. Allerdings gibt der Markt es auch her. Ich las vor kurzem das Online-Inserat einer Texterin, die sich für 0,7 bis 1 Cent pro Wort anbot und das nicht auf Textbroker.
      Wie überall im Leben regelt Angebot und Nachfrage den Markt. Nun, das galt auch zu Zeiten der Sklaverei in Amerika und Lincoln hat die Sklaverei nicht aus Liebe zu den Sklaven abschaffen lassen. Es war vielmehr der Wettbewerbsnachteil des Nordens und die Zeichen der Zeit.
      Von der amerikanischen Ausnahme einmal abgesehen lehrt uns die Geschichte, das Sklaverei und Leibeigenschaft nur beendet werden kann, wenn die Ausgebeuteten zusammen stehen. Im Falle aller deutschen Texter bedeutet dies: Solange jeder als Einzelkämpfer auftritt, werden sogenannte “Publisher” weiterhin für lächerliches Geld die Texte bei den Börsen einkaufen und unter ihrem Namen publizieren und sich einen weglachen über die Billigheimer, die für 2 oder 3 Euro aufwendig recherchieren.
      Warum denn nicht einen Verband gründen für Texter mit einfachen Vorgaben. Ich rede nicht von einem Journalistenverband, an dem die Zulassung nur mit abgeschlossenem Journalistikstudium und Veröffentlichungen im Spiegel etc. möglich ist.
      Nein, ein Verband für alle, die gerne Texten und dieser Verband vertritt die Texter genau wie eine Gewerkschaft. Dazu müssen die Texter aber wiederum bereit sein, zu kämpfen. Ein Texterverband mit ein paar tausend Mitgliedern könnte auch einen Laden wie Textbroker dazu bringen, wirklich angebrachte Vergütungen zu bezahlen. Das hätte auf die gesamte Branche positive Auswirkungen bis hin zu Google und dessen gottgleichen Status im Ranking einer Webseite. Ich rede hier nur von deutschsprachigen Textern. Wer sich die Mühe macht, den amerikanischen Textbroker mal aufzurufen, wird sehen, das dort die Vergütungen höher sind.
      Auch nicht gerade riesig, aber scheinbar läuft es dort schon etwas anders. Wer also Lust auf ein bischen Streik, Klassenkampf und Revolution im Netz hat. Immer melden.

    43. Clemen Sagt:
      August 11th, 2012 at 10:28 pm

      Nachtrag zu dem Absatz über den amerikanischen Textbroker. Diese Angabe war ein Irrtum meinerseits. Bei nochmaliger Überprüfung stellte ich fest, das nach der Umrechnung in Euro auch nicht mehr herausspringt. Um so mehr, auf die Barrikaden, Brüder, ihr habt nichts zu verlieren.
      Lasst uns den deutschsprachigen Verband der Texter für multimediale Inhalte gründen! den DVTMI.

    44. Otto Klein Sagt:
      September 8th, 2012 at 3:38 am

      Ich schreibe seit 2009 bei Textbroker und halte es für eine gute Möglichkeit, einen Nebenverdienst zu erzielen. Ich habe eine 4er-Einstufung, bin auch noch nie schlechter bewertet worden und kann über keine wirklichen Probleme berichten. Ab und zu stellt sich heraus, dass ein Kunde die Anweisung anders gemeint hat, aber inzwischen nehme ich ohnehin nur noch Aufträge an, bei denen ich nicht erst ein Orakel befragen muss.

      Albern sind auch die ganzen Möchtegern-SEO-Experten, die Texte von 200 Wörtern Länge möchten, bei denen dann 40 Keywords in sinnvoller Weise eingebracht werden sollen. Das ist den Stress nicht wert.

      Wie viel man verdient, hängt natürlich von der eigenen Geschwindigkeit ab. Ich achte darauf, dass der Rechercheaufwand nicht zu groß wird, schreibe also nur über Dinge, mit denen ich mich auskenne. Inklusive Recherche benötige ich etwa 15-20 Minuten für einen 4-Sterne-Text von 400-600 Wörtern Länge. Auf Stundenverdienst gerechnet gehe ich nicht unter 10 Euro raus, meist mehr, allerdings hängt das von einem selbst ab.

      Natürlich gibt es auch Tage, an denen ich nichts wirklich Ansprechendes finde, dann lass ich es einfach, bevor ich mir mit irgendwas einen abbreche, wo ich dann eine Stunde recherchieren muss. Dafür gibt es an anderen Tagen eben auch mehr zu tun.

      Wirklich interessant sind aber die Direct Orders. Als Anfänger bekommt man da nicht so leicht welche, aber viele Auftraggeber stellen ja größere Projekte ein. Fällt denen dann auf, dass man als Autor keinerlei Fehler abliefert und stets eine sehr hohe Qualität bietet, wird man dann schon früher oder später entsprechende Angebote bekommen. Bei den Direct Orders kann man den Tarif für jeden Kunden selbst festlegen – man sollte aber beachten, dass die Kunden noch die Provision an Textbroker obendrauf zahlen müssen. Ich habe mehr davon, wenn mir ein Kunde regelmäßig Aufträge von einem Umfang von 6.000 Wörtern für einen günstigeren Wortpreis erteilt, als irgendwelche utopischen Tarife festzulegen, wo dann nur 500 Wörter verlangt werden. Folgeaufträge sind das Stichwort, und in den vergangenen Jahren habe ich einige Stammkunden, die regelmäßig Direct Orders an mich erteilen.

      Ich teile die Ansicht, dass einigermaßen gute Schreiber ohne unverhältnismäßigen Aufwand locker auf 200 Euro im Monat kommen können. Es gibt Monate, in denen ich gar nichts für TB schreibe, aber wenn ich normale Monate nehme, sind 400 Euro für mich normal. Zeitaufwand pro Tag ist dabei etwa eine bis zwei Stunden, das variiert natürlich je nach Auftragslage und Recherchen.

      Ich hatte übrigens noch nie ein Storno eines Kunden. Selbst Änderungen an meinen Texten sind die absolute Ausnahme, denn da die Überarbeitung nicht mehr extra vergütet wird, ist jeder Mehraufwand ein unnötiges Ärgernis für mich, das nicht bezahlt wird. Daher lese ich meine Texte lieber zweimal gründlich durch und verzichte auch auf dämliche Füllwörter, nur um hier und da ein Extrawort herauszuquetschen.

      Die Auszahlungen von Textbroker funktionierten bei mir bisher immer problemlos. Gut ist, dass man endlich nicht mehr an die monatliche Auszahlungsweise gebunden ist und wöchentlich ausgezahlt werden kann. Es konnte bisweilen nerven, wenn zum Monatsende noch größere Aufträge hereinkamen, die zwar schon bearbeitet aber noch nicht vom Kunden abgenommen waren, bis die Auszahlung ausgelöst werden musste. Dann einen ganzen Monat zu warten, kann nervig sein, zumal dann wenn man (z. B. als Rentner) monatliche Hinzuverdienstgrenzen nicht überschreiten darf. Dann konnte es sein, dass man im einen Monat diese Grenze nicht ausschöpfen konnte und im nächsten Monat weniger Aufträge annehmen kann, um die Grenze dann nicht zu überschreiten. Bei der wöchentlichen Auszahlung kann man wesentlich besser kalkulieren.

      Natürlich würde ich mich nicht beschweren, wenn die Tarife etwas höher wären — aber sofern man nicht für 200 Wörter zwei Stunden braucht, ist es fair und eine einfache Möglichkeit, nebenbei etwas zu verdienen.

      Das mit den Teams finde ich übrigens interessant, aber bisher haben die Teams, die für mich interessant waren, nur tolle Ankündigungen mit teilweise sehr guten Konditionen (7 Cent/Wort!) gemacht, aber noch nicht einen Auftrag eingestellt. Ist also oft nur eine Luftnummer.

      Die Korrekturen von Textbroker sind meistens in Ordnung, wobei bei mir eben selten oder nie etwas beanstandet wurde. Manchmal könnten die Korrektorate aber auch mitdenken. Beispiel: Ein Kunde wollte Beiträge für ein Berufslexikon im Stil einer Wiki-Seite. Wichtig war für den Auftraggeber die einheitliche Erscheinung der Beiträge. Also musste ich bei jedem neuen Berufsbild einige Dinge (z. B. Zugangsvoraussetzungen, Schulabschluss etc.) wiederholen. Das lässt sich naturgemäß nur in gewissen Grenzen variieren, zumal der Kunde auch keine Abweichungen wollte, sondern klare Strukturierung. Textbroker meinte dann, das wäre plagiatsverdächtig, weil ich ja schon andere Texte mit diesen Formulierungen verwendet hatte. Nach kurzer Rücksprache und Hinweis auf den Kundenwunsch war das dann geklärt, aber manche offensichtlichen Dinge sollte man nicht erklären müssen..

      Alles in allem gebe ich Textbroker 4 von 5 Sternen ;)

    45. Arisa Sagt:
      November 28th, 2012 at 10:40 am

      @Clemen: Dass einige Texter sich freiwillig für 0,7 bis 1 Cent pro Wort anbieten, habe ich auch schon erlebt. Allerdings glaube ich, dass das vor allem auf die erschreckende Unwissenheit dieser armen Texter über Honorare zurückzuführen ist. Textbroker diktiert nämlich nicht nur solche Honorare, sondern zugleich ist es im Texterbereich eine “Größe”, im Prinzip die “Nr. 1.”. Und so was wie Content.de und Co. haben ähnliche Vergütungen und bestätigen so die Weltsicht. Wer keine Ahnung von den anderen Seiten der Texterbranche hat (50 € die Stunde etc.), denkt, dass seien eben die normalen Preise, die man als Texter erwarten dürfe. Nein, so ist es nicht, liebe Texter. 1 Cent ist nicht normal! Fies sind auch die Honoraranhöhungen bei TB und Co gestaltet. Da tut man so, als sei die Steigerung von 1,2 auf 1,5 Cent das Paradies schlechthin! Es ist erbärmlich, auf diesem Niveau zu verhandeln. Statt zwischen 1 und 4 Cent verhandeln, wird da die Verhandlungspolitik auf die bescheidene Zahl nach dem Komma fixiert.
      Man muss nicht unbedingt für 50 € die Stunde arbeiten – das ist wiederum so viel, dass sich das viele Firmen auch nicht leisten können. Aber wer sich freiwillig anbietet, sollte das mindestens für 3 Cent pro Wort tun (und selbst das nur bei Texten, die halbwegs leicht zu schreiben sind). Daraus entsteht immer noch nicht das große Geld. Je nach Routine und Anspruch kann man da meiner Erfahrung nach auf ca. 10 bis 15 Euro die Stunde kommen – aber wir sind schon mal deutlich weiter als bei den 3-6 Euro Stundenlohn von Textbroker. (Für 3 Cent arbeite ich übrigens nur bei derartigen Agenturen, auf dem “freien Markt” rechne ich so mit 5-10 Cent pro Wort). Bei meinem persönlichen Arbeitstempo wären bei Textbroker für mich übrigens 700-800 € im Monat bei einer 40-Stunden-Woche (und 1,2-Cent-Vergütung) realistisch, Stilsicherheit und Fehlerlosigkeit inklusive und vorausgesetzt, es sind stetig geeignete Aufträge da (ich weigere mich aber, dass mal einen Monat zu testen, da habe ich bessere Aufträge). Wenn man schon für TB arbeiten möchte, sollte man aus den Aufträgen strategisch wählen (um wenigstens noch die 5 € pro Stunde zu erreichen). Alles mit zu hohem Anspruch und zu strikten Kundenanweisungen einfach links liegen lassen für die Ewigkeit. Sollen diese Kunden doch einsehen, dass es manches nicht für 1 Cent pro Wort gibt. Auch alles mit unklaren Auftragsanweisungen liegen lassen, denn Nachfragen kostet Zeit. Soll den Kunden ruhig auch da ein Licht aufgehen.
      Man bräuchte in dieser Branche wirklich einen Verband oder so, das da kämpft. 1-Cent-Preise gehören verboten. Wird nur schwer durchzusetzen sein.

    46. Arisa Sagt:
      November 29th, 2012 at 11:19 am

      Da habe ich noch gestern hier gepostet und heute ist mir passiert, was mir noch nie passiert ist: Ein 1-Cent-Kunde reicht gleich zwei Texte zurück, weil sie in seinen Augen keine 4-Sterne-Qualität sind. Hallo??? Bei mir hat er bereits was Besseres bekommen, als ihm da andere 4-Sterne-Texter abliefern würden. Zugegeben, die Texte waren keine Glanzleistung, aber solide geschrieben – so gut, dass viele andere Kunden (auch welche, die mehr zahlen und ebenfalls Ansprüche haben!) sie problemlos abnehmen würden. Wer Glanzleistung will, der soll mir auch mehr als 1 Cent zahlen! Ich habe zurückgeschrieben, dass ich auf die Überarbeitung verzichte. Es geht schließlich um einen Auftragswert von unter 2 Euro. In der Zeit kann ich andere Aufträge jenseits von TB bearbeiten, die wesentlich attraktiver sind. Ich habe nur manchmal Lust, da ein wenig zu tippen. Aber wenn solche Ansprüche kommen … Aber hier fiel mir noch etwas auf, was bei TB tückisch ist: Solche Klassifizierungen wie “4 Sterne” lassen bei einigen Kunden wohl die falschen Erwartungen hochkommen, denn die Ränge 1-5 Sterne verhalten sich nicht proportional zur Bezahlung bei TB. Manche denken wohl, wenn sie ihren Text in die 4-Sterne-Klasse einteilen, ist der Kunde absoluter König. – Hey, egal, ob da 4 oder 10 Sterne steht, wichtig ist letztlich, was das in Geld bedeutet – und das sind nur um die 1 Cent! – Liebe Kunden von TB, haltet euch das immer wieder vor Augen: Bei 4 Sternen lasst ihr Texter immer noch für 5 Euro Stundenlohn und weniger (!) arbeiten, ihr, die das Kapital für Möbelshops und Autogeschäfte habt und wahrscheinlich nicht einmal für 10 Euro pro Stunde arbeiten würdet. Natürlich sind nicht alle TB-Kunden kapitalstark, man findet dort auch manches Hobbyprojekt und dergleichen. Nur wer einen Texter nicht anständig bezahlen kann, der sollte die Texte selbst schreiben.
      Übrigens, ich selbst arbeite nur als Kleinunternehnmerin (verdiene also nicht viel …), habe für ein Hobbyprojekt aber eine Dienstleisterin für 10 € die Stunde engagiert. Das ist ein besserer Stundenlohn, als viele Texter bei TB erreichen. Manche Unternehmen sind sogar noch “cleverer” und lassen das, wofür ich die Dienstleisterin bezahle, unter einem unbezahlten (!) “Praktikum Online-Marketing” ablaufen.

    47. Hannah Sagt:
      August 29th, 2013 at 12:04 pm

      Mit Interesse habe ich die vielen Kommentare über Textbroker gelesen. Fast alle haben recht. Fest steht, dass keiner mit Texten für Textbroker reich werden kann. Seit 2009 schreibe ich für Textbroker, seit Beginn in der Stufe vier, seit drei Monaten in der Stufe drei. Herabgestuft wurde ich nach 1900 Texten aufgrund von beispielsweise einem Tippfehler in einem 500-Wörter-Text oder in einem 1000-Wörter-Text kam zweimal “es gibt” vor. Dummerweise hatte ich mich auf Diskussionen mit den “Göttern” von Textbroker eingelassen, da ich mit ihrer Dudenauslegung nicht übereinstimmte. Auch habe ich nicht in den Teams, die von Textbroker selbst angeboten wurden, mitgeschrieben. Von solch einem Textbroker-Team habe ich mich abgemeldet, da die Vorgaben zu undurchsichtig waren und in jede Richtung ausgelegt werden konnten.

      Allerdings muss ich sagen, dass seit etwa einem Jahr neue Mitarbeiter bei Textbroker die Texte bewerten. Bei diesen Mitarbeitern handelt es sich, so wurde mir mitgeteilt, um Deutschlehrer. Gottseidank unterrichten sie nicht an den Schulen. Mir fiel es sofort an den Kommentaren zu meinen Texten auf, sie sind sehr überheblich, auch fehlerfreie Texte wurden kommentiert. Bei diesen Kommentaren fühle ich mich in die erste Schulklasse zurückversetzt. Für Content.de habe ich ebenfalls geschrieben, die Mitarbeiter dort sind viel freundlicher und beherrschen ihr Metier. Sie sparen sich haltlose Kommentare zu den Texten.

      Durchschnittlich verdiente ich im Monat bei Textbroker und Content um die 400 Euro, allerdings habe ich viele Auftraggeber, die mir Directorders geben. Wer gezielt Texte heraussucht, muss nicht viel recherchieren. Vorsichtig sollte jeder sein, wenn die Anweisung länger als die gewünschte Textlänge ist. Auch vorgegebene Keyworte sind nicht immer einfach einzuarbeiten. Fakt ist ebenfalls, dass für die geringe Bezahlung von den Textern viel verlangt wird.

      Seit ich erstmals für die Stufe drei schreibe, nehme ich nur noch die Direktaufträge an, aus vielen Teams habe ich mich verabschiedet und die offenen Aufträge sehe ich mir nicht einmal an. Für 0,9 Cent schreibe ich kein Wort. Dazu muss ich sagen, dass ich bereits seit über dreißig Jahren für ein Reisemagazin Artikel schreibe und damit Geld verdiene. Für Textbroker hatte ich mich aus persönlichen Gründen entschieden, ich wollte mich beschäftigen, um nicht nachdenken zu müssen. Deshalb war es mir egal, wie lange ich für einen Test benötigte, viel Recherche hat mich beschäftigt. Dabei fiel mir auch auf, dass im Internet extrem viel “Mist” steht, sogar Angaben bei Wikipedia sind manchmal falsch.

      Wer also für Textbroker schreiben will und mindestens in Stufe vier aufsteigen will, muss fehlerfreie Texte, die auch stilistisch einwandfrei sind, abliefern. Der Inhalt spielt keine Rolle, wenn bei einem Auftrag über Oslo beispielsweise über Stockholm geschrieben wird, fällt es nicht auf. Textbroker selbst liefert einen Beispielstext ab, in welchem steht, dass Wachsmalstifte zum Aquarellieren verwendet werden können. Jeder sollte eigentlich wissen, dass Wachs Wasser abstößt.

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